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Tagesspiegel Leute: Lichtenberg
+++ „NS-Verherrlichung stoppen!“ - Lichtenberg rüstet sich für möglichen Naziaufmarsch +++ Fußball: Lichtenberg 47 begrüßt Neuzugänge +++ „Fragend schreiten wir voran.“ - Zwischenbilanz beim Stadtteildialog +++ Wer bekommt den Lichtenberger Integrationspreis 2019? +++ „Let’s tölt!“ – Die Islandpferde kommen +++
Autor: Paul Lufter
Montag, 24. Februar 2020
Liebe Nachbarinnen, liebe Nachbarn,

Am 25. Juli steht eine junge Frau vor dem Amtsgericht Tiergarten. Ihr wird vorgeworfen, sich im vergangenen Jahr bei der Blockade des Neonazi-Aufmarsches zum Gedenken an den Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß (kurzzeitig) vermummt zu haben, als Neonazis vorbeigeführt wurden. Im Anschluss soll die Frau von der Polizei festgenommen worden sein, wobei sie Widerstand gegen die Feststellung ihrer Personalien geleistet haben soll. Sie war daraufhin zu 50 Tagessätzen von je 30 Euro (insgesamt 1500 Euro) verurteilt worden. Die Betroffene legte gegen den Strafbefehl Einspruch ein. Die Folge ist nun ein Strafprozess, zu dem ausschließlich Polizeizeug*innen geladen sind. Lisa Jani, Sprecherin des Berliner Strafgerichts, bestätigt diese Angaben. Als Zeugen sind zwei Polizeibeamt*innen geladen.

Laut dem Berliner Bündnis gegen Rechts (BBgR) soll die Polizei bei der Verhaftung der Demonstrantin mit unangemessener Härte vorgegangen sein. „Aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen sah sich die Polizei gezwungen einen Widerstand gegen Polizeibeamte (§113) zu konstruieren“, heißt es in einer Pressemitteilung des BBgR. Das Bündnis wirft der Polizei vor, die eigene Brutalität mit vermeintlichen Widerstandshandlungen der Betroffenen kaschieren zu wollen. Zudem rechnet man dort mit einem Freispruch, wie Pressesprecher Peter Smolinski mitteilt: „Die Polizei hat hier eindeutig übertrieben. Das Verfahren wegen Widerstand ist die Folge einer aus dem Ruder gelaufenen Festnahme, die zudem rechtswidrig war.“ 

Zu den Umständen der Festnahme und den Einzelheiten des Einspruchs könne das Gericht derzeit keine Angaben machen, so Jani, da aus den Akten nicht zitiert werden dürfe. Man müsse die Hauptverhandlung abwarten. Der Strafprozess findet diesen Donnerstag um 12 Uhr im Amtsgericht Tiergarten (Kirchstraße 6) Raum 1002 statt.

Wir hatten im vergangenen Jahr über den Aufmarsch berichtet, der am 17. August, dem Todestag von Rudolf Heß stattfand (tagesspiegel.de). Heß war als Stellvertreter Hitlers an einem der schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte beteilig. Er saß 46 Jahre im Kriegsverbrechergefängnis in Spandau und erhängte sich am 17. August 1987 in seiner Zelle. In seinem Schlusswort bei den Nürnberger Prozessen hatte Heß betont, er bereue nichts und würde wieder so handeln (Quelle: SWR).

Heß wurde zu einem Helden und Märtyrer in der rechtsextremen Szene. Seit 2005 sind Aufzüge wie der früher im bayrischen Wunsiedel jährlich stattfindende „Rudolf-Heß-Gedenkmarsch“ als Verherrlichung des Nationalsozialismus verboten. Seitdem versuchen rechtsextreme Veranstalter*innen das Gedenken unter anderen Themen oder abgewandeltem Motto anzumelden. 2017 und 2018 liefen die Aufmärsche deshalb unter dem Motto „Mord verjährt nicht – Gebt die Akten frei!“. Damit nahmen die Veranstalter*innen Bezug auf eine in rechtsextremen Kreisen verbreitete Verschwörungserzählung, nach der Heß ermordet worden sei.

Nachdem der Marsch 2017 in Spandau stattfand, kamen die Nazis im vergangenen Jahr nach Lichtenberg. Zuvor hatten die Veranstalter*innen zwei Routen angemeldet, eine durch Spandau und eine vom Platz der Vereinten Nationen nach Lichtenberg. Kurz vor dem Beginn wechselten die Nazis dann aus Spandau nach Lichtenberg und konnten so eine Vielzahl der Gegendemonstrant*innen abhängen, die sich bereits in Spandau versammelt hatten und dort von der Polizei teils daran gehindert wurden, den Nazis zu folgen, wie David Kiefer vom BBgR erinnert.

Bisher wurde von den Rechten laut Kiefer noch keine Demo für dieses Jahr angemeldet. Das sei zwar ungewöhnlich, aber müsse nichts bedeuten. „Auch 2019 dürfte es ähnliche kurzfristige und unvorhersehbare Änderungen geben. Der Heß-Marsch kann also in jedem Bezirk stattfinden – und entsprechend werden wir uns in allen Bezirken darauf vorbereiten“, schreibt das BBgR. Deshalb werde es definitiv Gegenveranstaltungen geben, so Kiefer.

Auch Bezirksbürger*innenmeister Michael Grunst (Linke) weiß noch nichts Genaues. „Wir werden uns aber bei der Polizei informieren“, verspricht er. Sollte der Umzug wieder in Lichtenberg stattfinden, müsse man dem natürlich entschieden entgegentreten. „Die sollen nicht denken, dass sie im Osten eine Basis haben“, lässt Grunst die Nazis wissen. Im vergangenen Jahr hatte sich Grunst mehrfach über den Marsch aufgeregt. „Wo leben wir eigentlich, dass man mit Bannern, auf denen „Ich bereue nichts“ steht, einem Kriegsverbrecher wie Rudolf Heß gedenkt?“, hatte er nach dem Marsch 2018 verlauten lassen (wir berichteten).

Durch die spontane Umlegung der Strecke war es den Gegendemonstrant*innen nicht gelungen, den Aufmarsch zu stoppen (wir berichteten). Dieses Jahr will man besser vorbereitet sein. „Wir werden es nicht zulassen, dass die Nazis erneut durch unseren Kiez marschieren“, heißt es vom Kulturzentrum WB13, wo heute Abend ein Infoveranstaltung stattfinden wird (alles Weitere dazu finden Sie unter „Tipp“). Berlinweit sind breite Proteste gegen einen möglichen „Heß-Marsch“ angekündigt. Insgesamt sind laut Kiefer in Berlin schon 25 Veranstaltungen angemeldet worden. „Es geht auch darum, Öffentlichkeit zu schaffen.“ Eine Übersicht für ganz Berlin finden Sie unter berlin-gegen-nazis.de.

Erst in der vergangenen Nacht griffen Polizisten wieder zwei Männer auf, die in Karlshorst nationalsozialistische Parolen gerufen und den Hitlergruß gezeigt haben sollen (siehe „Polizei“). Ähnliches berichtete der Kollege Robert Klages in der vergangenen Woche aus dem Weitlingkiez. Immer wieder kommt es zu rassistischen Attacken und Vorfällen im Bezirk. Es gilt also nicht nur am 17. August ganz genau hinzuschauen. Ob nun auf Demonstrationen, auf der Arbeit, im Alltag oder in unseren eigenen vier Wänden, für Toleranz und ein friedliches Miteinander in einer bunten Stadt wie Berlin können wir an 365 Tagen im Jahr einstehen. Und das geht in Lichtenberg sogar mit einer kleinen Geste, z.B. mit einem Eis.

Paul Lufter ist freier Mitarbeiter beim Tagesspiegel und hat den Großteil seines Lebens in Hohenschönhausen und Lichtenberg verbracht. Fragen, Anregungen, konstruktive Kritik, Wünsche und Tipps bitte an Paul.Lufter@tagesspiegel.de. Ansonsten finden Sie ihn auch auf Twitter.

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Pflanz was! Gartenworkshop Rosmarin & Lavendel
Kommen Sie am 27. Juli von 15 bis 17 Uhr zum gemeinsamen Träumen im Stadtgarten in der Neuen Grünstraße 13-14, 10117 Berlin vorbei. Im Kräuterworkshop „Rosmarin und Lavendel“ erfahren Sie, wie Sie relaxed durch die warme Sommerzeit kommen. Melden Sie sich kostenlos an unter pflanz-was@vattenfall.de. Mehr Informationen und Gartentipps unter pflanz-was.vattenfall.de

- NACHBARSCHAFT -

Luca Naumann, 19 Jahre alt und Neuzugang bei Lichtenberg 47

In den vergangenen Wochen hat Lichtenberg 47 eine ganze Reihe an Neuzugängen vorgestellt. Darunter befindet sich auch der 19-jährige Luca Naumann. Naumann kommt direkt aus der U19 Mannschaft von Hertha BSC. Mit der Nummer 23 wird er in Zukunft im defensiven Mittelfeld der 47er spielen. Naumann konnte, nachdem er von der C-Jugend vom SV Empor zur Jugend von Hertha wechselte, bereits Erfahrungen in der A- und B- Jugend-Bundesliga sammeln. Seine ersten internationalen Erfahrungen sammelte er beim 1:0-Sieg von Hertha BSC gegen den FK Qabala in der UEFA-Youth-League. Im vergangenen Jahr gewann er mit Hertha BSC die Deutsche A-Junioren Meisterschaft.

In der U17-Nationalmannschaft absolvierte er Spiele gegen Griechenland, Kroatien und England. Sein erstes Spiel im Herrenbereich hatte er als A-Jugendlicher beim Spiel der U23 von Hertha BSC gegen den BFC Dynamo. Bei den 47ern ist er nun endgültig im Herrenbereich angekommen. Alle weiteren Informationen zu Naumann und den weiteren Neuzugängen bei den 47ern finden Sie unter lichtenberg47.de und weiter unten unter „Sport“.

Foto: Lichtenberg 47

Wer soll hier als nächstes vorgestellt werden? Sie selbst? Jemand, den Sie kennen? Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge unter: leute-r.klages@tagesspiegel.de

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Heißer Kampf der deutschen Speerwurf-Giganten um die WM-Startplätze – bei der Leichtathletik-DM 2019 im Olympiastadion von Berlin! Am 3./4. August geht es bei den Deutschen Meisterschaften um die WM-Qualifikation für Doha. Besonders spannend der Speerwurf mit einem Olympiasieger, einem Weltmeister und einem Vize-Europameister. Erleben Sie das Spektakel live! Tickets unter der Ticketmaster-Hotline: 01806 - 999 0000. Zum DM-Trailer.

- NAMEN & NEUES -

Zwischenbilanz beim Stadtteildialog. Über ein Jahr ist vergangen, seit der Stadtteildialog in Lichtenberg Süd am 21. Juni 2018 seinen Anfang nahm. Seitdem hat die Dialogreihe quartalsweise sämtliche Regionen des Bezirks durchlaufen. Ziel war es dabei, raumbezogene Austauschmöglichkeiten zwischen Bürger*innen und Politik sowie der Verwaltung zu schaffen. Mit verschiedenen Veranstaltungen und Besuchen von Vertreter*innen aus beiden Bereichen in bezirklichen Einrichtungen sollten generationsübergreifend Bevölkerungsgruppen angesprochen werden und die Bewohner*innen als Expert*innen zu Wort kommen.

„Besonders die Verkehrssituation im Bezirk war ein wiederkehrendes Thema“, berichtet BM Michael Grunst (Linke) über die Gespräche. Dabei sei es vor allem um den Ausbau des ÖPNV gegangen, aber auch die Ärzteversorgung, Mietpreisentwicklung und die Schaffung von Kulturangeboten seien immer wieder ein Thema gewesen. Außerdem wichtig: soziale Infrastruktur, Barrierefreiheit und die Obdachlosigkeit im öffentlichen Raum. Die bisherigen Ergebnisse der bereits durchlaufenden Stationen werden parallel zur fortlaufenden Dialogreihe ausgewertet. Durch Dokumentierung und Sortierung nach Kategorien und Festlegungen der Zuständigkeit sollen aus ihnen Handlungsempfehlungen für die Fachämter des Bezirks abgeleitet werden.

Bisher wurden 42 Veranstaltungen im Rahmen der Dialogreihe durchgeführt. Insgesamt sollen es im ersten Durchlauf 56 werden. Im dritten Quartal 2019 rückt als letzte Station Lichtenberg-Mitte in den Fokus. Vorher findet am 21. August von 17 bis 20 Uhr die Abschlussveranstaltung für die Region Hohenschönhausen Süd im Christlichen Sozialwerk in der Landsberger Allee 225 statt. Die Dialogreihe endet jedoch nicht in Lichtenberg-Mitte. Vielmehr beginnt der Zyklus danach wieder von Neuem.

„Fragend schreiten wir voran“, beschreibt Grunst den Prozess. Einige Erkenntnisse hat der Bezirk jedoch schon gesammelt. Besonders Menschen mit Migrationshintergrund wurden mit den Veranstaltungen in der Vergangenheit nicht genügend erreicht. Dies will man im kommenden Zyklus ändern, indem die Formate überdacht und angepasst werden.

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Vorschläge für den Lichtenberger Integrationspreis 2019. Abseits von rechten Protesten und braunem Gedankengut gibt es auch viele Lichtblicke im Bezirk, wenn es um das Thema Integration geht. Das Bezirksamt möchte deshalb mit dem Integrationspreis positive Beispiele für eine gelungene Integration bzw. entsprechendes Engagement einzelner Mitarbeiter*innen aus der Verwaltung öffentlich würdigen. „Der Bezirk ist berlinweit durch ein überdurchschnittliches Bevölkerungswachstum geprägt. Wir bemühen uns, allen Menschen gleichermaßen eine Familie zu sein und allen ein lebenswertes Zuhause zu bieten. Darum arbeiten wir auch weiter an der interkulturellen Öffnung unserer Verwaltung“, so BM Michael Grunst (Linke).

Das Bezirksamt sucht jetzt positive Beispiele von Kolleg*innen und bittet deshalb Bürger*innen, darunter besonders Migrant*innen, Beispiele und Erlebnisse zu benennen von und mit Mitarbeiter*innen aus der Lichtenberger Verwaltung. Vorschläge können Sie an die Geschäftsstelle der Jury bei der Integrationsbeauftragten Bärbel Olhagaray an die Adresse Möllendorfstraße 6 in 10367 Berlin, oder per Mail an baerbel.olhagaray@lichtenberg.berlin.de senden. Einsendeschluss ist der 23. August. berlin.de

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Neuer „Treffpunkt LesLeFam“ eröffnet. Am Freitag, den 27. September, eröffnet der Lesben Leben Familie (LesLeFam) e.V. mit Unterstützung des Bezirkes Lichtenberg und der HOWOGE um 15 Uhr seinen neuen Treffpunkt in der Dolgenseestraße 21. Das erklärte Ziel des Vereins, der im Februar 2018 gegründet wurde, ist es, die Interessen von lesbischen Frauen und ihren Familien in unterschiedlichen Lebensphasen in Politik und Gesellschaft zu vertreten. Seit dem Mai diesen Jahres wird LesLeFam e.V. durch den Bezirk gefördert. Der „Treffpunkt LesLeFam“ will in Zukunft eine Anlaufstelle für Lesben*, Regenbogenfamilien und die queere Community sein.

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Schule in der Konrad-Wolf-Straße wartet auf die ersten Kinder. Ab dem 1. August geht es los, dann öffnet die neue Grundschule an der Konrad-Wolf-Straße 11 schon mal die Tore für den Hortbetrieb. Am Sonnabend, dem 10. August, werden die ersten 75 Kinder an der Schule eingeschult. Sie sind die Ersten, die in dem Gebäude lernen dürfen. Schulleiter Guido Richter steht schon bereit – er ist zum ersten Mal Schulleiter. Zuvor war er kommissarischer Konrektor an der theaterbetonten Erika-Mann-Grundschule im Wedding. Er und die Lehrer*innenschaft seien aufgeregt und hoch motiviert, wie er LiMa+ verriet.

Der Schulbetrieb wird stufenweise bis zur sechsten Jahrgangsstufe als dreizügige Grundschule aufgebaut. Insgesamt sollen dort etwa 430 Kinder unterrichtet werden. Das Gebäude, dessen Grundstein erst am 23. Januar gelegt worden war, wurde in Rekordzeit errichtet. Parallel wurde nebenan der Bau einer 2-Feld-Sporthalle begonnen, die 2020 ihrer Bestimmung übergeben werden soll. Die Halle wird in Zukunft auch für Vereinssport genutzt werden.

Es bleibt noch einiges zu tun. In den unteren Etagen des Schulgebäudes wird noch gebaut, weshalb die Kinder vorerst im dritten Stock des Gebäudes unterkommen. Auch die Gestaltung der Außenanlagen wird noch Zeit benötigen. Insgesamt belaufen sich die Kosten für Schule und Sporthalle auf 25 Millionen Euro. Finanziert wurde der Bau über die Berliner Schulbauoffensive. LiMa+

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  • Die vielleicht kleinste Bushaltestelle Berlins steht in Karlshorst. Gefunden wurde sie von den Kolleg*innen der Berliner Woche. Die kleine Übergangshaltestelle Rheinsteinstraße steht an der der Kreuzung Rheinsteinstraße/Drachenfelsstraße und gilt nur für den Bus 296 Richtung S-Bahnhof Karlshorst. Fotos finden Sie hier, aber vielleicht gucken Sie nicht alle auf einmal, der Platz ist stark begrenzt.
  • Schließung Bürgeramt 2. Damit Sie nicht vor verschlossener Tür stehen: das Bürgeramt 2 in der Normannenstraße 1-2 hat am kommenden Montag, dem 29. Juli aufgrund einer Fortbildungsveranstaltung geschlossen. Bereits fertiggestellte Dokumente können an diesem Tag nicht abgeholt werden. Am Dienstag, dem 30. Juli, hat dann aber wieder alles wie immer geöffnet. berlin.de
  • Tischtennisturnier in der Betonoase. Am kommenden Freitag, dem 26. Juli, veranstaltet die Jugendfreizeiteinrichtung Betonoase in der Dolgenseestraße 60a ein Tischtennisturnier. Interessierte junge Kellenschwinger*innen aus dem Dolgenseekiez können sich gerne unter 030/512 41 51 oder direkt vor Ort informieren. berliner-woche.de
  • Erzähl-Café sucht Lebensgeschichten. Unter dem Motto „Meine Geschichte – unsere Nachbarschaft. Alte und neue Erzählungen in Hohenschönhausen“ startet das Team von BENN (Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften) einen biografischen Austausch mit Nachbar*innen in Hohenschönhausen und sucht interessierte Geschichtenerzähler*innen. Wenn Sie Lust haben, das BENN-Team lädt am Dienstag, den 6. August um 18 Uhr zu einer Infoveranstaltung in das BENN-Büro in der Warnitzer Straße 14. Dort können Ideen für Themen und den Ablauf der begleiteten Gesprächsreihe eingebracht werden. Die Veranstaltung wird rund 90 Minuten dauern. Für Getränke und Snacks ist gesorgt.
  • Hyänenjunges von seinen Eltern gefressen. Ein zwei Wochen altes Streifenhyänenbaby ist im Tierpark von seinen Eltern gefressen worden. Das Jungtier war am 29. Juni in einer selbstgegrabenen Erdhöhle der Außenanlage geboren worden. Man sei nicht sicher, ob sich noch weitere Babys im Bau befinden, so Florian Sicks, stellvertretender zoologischer Leiter des Tierparks. Man gehe derzeit aber nicht davon aus. Darüber, warum die Aufzucht nicht geklappt hat, könne man nur spekulieren. Laut Sicks sei es aber nicht ungewöhnlich, dass Raubtiere tote Jungtiere instinktiv fressen. Für die beiden zwei Jahre alten Arabischen Streifenhyänen Jasmin und Aladdin war es der erste Wurf. Über das Sozial- und Aufzuchtverhalten der Streifenhyänen im natürlichen Lebensraum ist laut Sicks kaum etwas bekannt. tagesspiegel.de

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- POLIZEI -

Radfahrerin von Auto erfasst und schwer verletzt. In der Nacht auf Freitag ereignete sich in Fennpfuhl ein schwerer Verkehrsunfall. Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr gegen Mitternacht ein 18-Jähriger mit seinem Auto auf der Landsberger Allee aus Richtung Petersburger Straße. Als der Fahrer von der mittleren in den rechten Fahrspur wechselte, übersah er eine dort fahrende 25-jährige Fahrradfahrerin und erfasste sie. Die Fahrradfahrerin wurde zunächst gegen die Windschutzscheibe und von dort auf die Straße geschleudert. Um die Frau nicht zu überrollen, machte der 18-Jährige eine Ausweichbewegung nach links und stieß dabei mit dem dort fahrenden Audi eines 37-Jährigen zusammen. Die Radfahrerin erlitt Verletzungen und kam zur stationären Aufnahme und Behandlung in ein Krankenhaus. Am Fahrrad und an den beiden Autos entstanden Sachschäden. berlin.de

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Festnahme nach "Hitlergruß". In der vergangenen Nacht nahmen Polizisten zwei Männer im Alter von 24 und 45 Jahren in Karlshorst fest. Ein Zeuge hatte gegen 23.30 Uhr zwei Männer und eine Frau an einer Bushaltestelle an der Zwieseler Straße bemerkt, wo die beiden Männer wiederholt nationalsozialistische Parolen gerufen und der jüngere der beiden Männer den Hitlergruß gezeigt haben soll. Alarmierte Polizisten konnten die kleine Gruppe noch in der Nähe feststellen und anhalten. Alle drei waren alkoholisiert, doch nur der 24-Jährige stimmte einer Atemalkoholmessung zu, die einen Wert von ca. 1,9 Promille ergab. Nach Feststellung der Personalien wurden das tatverdächtige Duo und dessen 37-jährige Begleiterin wieder entlassen. Die beiden Männer müssen sich nun wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen verantworten. berlin.de

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Verängstigte Ente versperrt stundenlang Gehweg. Am vergangenen Montag blockierte eine Ente stundenlang einen Gehweg in Lichtenberg. Erst hinzugerufene Beamte der Polizeidirektion 64 schafften es, mit etwas Geduld und Brot, das Vertrauen des verängstigten Tieres zu erlangen. In einem Transportbehälter konnten die Helfer die Ente schließlich zu einem nahe gelegenen Teich bringen. bz-berlin.de

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- CHECKPOINT HEUTE -

Auch in den Ferien erscheint der Berlin-Newsletter unseres Checkpoint-Teams montags bis samstags. Was macht man mit Freunden, der Familie oder auf eigene Faust, wenn Berlin ins Sommerloch fällt? Am besten die schönste Zeit des Jahres nutzen, um die Stadt neu zu entdecken. Deshalb starten wir die große Sommerserie für Checkpoint-Abonnenten! Sechs Wochen lang zeigen wir Ihnen besondere Badestellen, geheime Picknickorte und Kultureinrichtungen, die auch in den Ferien geöffnet sind. Wir geben Tipps für Ausflüge nach janz weit draußen, präsentieren Ihnen kuriose Sportarten wie Hula Ōlapa und nehmen Sie mit auf eine Weltreise durch Berlin. Jeden Tag stellen wir Ihnen ein anderes Land vor. Schnabulieren kolumbianische Köstlichkeiten in Kreuzberg, besuchen Schweden in Wilmersdorf und führen Sie in die bulgarische Trinkkultur ein, wo Schnaps in Wassergläsern kommt. Keine Sorge: Langsames Trinken gehört zum guten Ton. Den Rest lernen Sie zuverlässig in Neukölln. Das alles und noch viel mehr lesen Sie in der Premium-Version unseres Checkpoint-Newsletters, die Sie hier einen Monat lang gratis testen können.

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- KULTUR -

Die Tower Jazzband live beim Sommer Open Air in der Kultschule. Im Rahmen des 2. Sommer Open Air gibt es am Sonntag, dem 4. August, von 11 bis 13 Uhr feinsten Jazz von der Tower Jazzband. Seit 1962 besteht das Sextett, das unter anderem 1965 Louis Armstrong in Ost-Berlin begrüßen durfte und inzwischen zu einem festen Teil deutscher Jazzgeschichte geworden ist. Der Eintritt am 4. August kostet sechs Euro. Student*innen und Vereinsmitglieder zahlen drei und Kinder zwei Euro. Alle Informationen und Tickets gibt es auch auf jazztreff.com.

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Westafrikanische Musik in Karlshorst. Musikalisch geht es am Freitag, dem 23. August, im Kulturhaus Karlshorst, Treskowallee 112, weiter. Dort spielt ab 19.30 Uhr die afrikanische Band Wolara-Drums N Dance und Bouba Diakité. Um Voranmeldung unter 030/5 53 22 76 oder studio@kulturring.berlin wird gebeten. Der Eintritt kostet 18 Euro, inklusive Speisen, ermäßigt drei Euro nur für Berlin-Pass-Inhaber (begrenztes Kontingent). Weitere Informationen bekommen Sie bei Antje Mann, Tel. 030/51 48 97 36. LiMa+

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- Paul Lufters Tipp für Sie -

Infoveranstaltung gegen den „Heß-Marsch“. Im vergangenen Jahr zogen wieder zahlreiche Neonazis durch die Stadt, um an Hitlers Stellvertreter Rudolf Heß zu erinnern. Dabei zogen die Nazis auch durch Lichtenberg (alle Infos dazu im „Intro“). Auch in diesem Jahr wird wieder mit einem Aufzug am 17. August gerechnet. Das Kulturzentrum WB13, Am Berl 13, veranstaltet deshalb heute Abend um 19 Uhr eine Infoveranstaltung unter dem Titel „NS-Verherrlichung Stoppen! Den Rudolf Hess-Marsch verhindern!“.

Ziel soll es sein, sich gegen den Nazi-Aufmarsch zu vernetzen. „Vor zwei Jahren fand die Nazi-Demo in Spandau statt. Letztes Jahr jedoch wurde der Aufmarsch kurzfristig von Spandau nach Ostberlin verlegt – hier konnten die Nazis trotz massiver Proteste ihre Route bis zum Endpunkt in Lichtenberg durchlaufen. Wir werden nicht zulassen, dass die Nazis erneut durch unseren Kiez marschieren“, heißt es in der Ankündigung. Bisher sei noch kein Marsch von den Rechten angemeldet und auch noch keine Route beworben worden. Man wolle sich aber auf eine mögliche Wiederholung der Ereignisse vom letzten Jahr vorbereiten.

Das alternative Jugendzentrum organisiert viele Veranstaltungen im Stadtteil und arbeitet mit unterschiedlichen Akteur*innen in Lichtenberg und Hohenschönhausen zusammen. „Auf diese Weise versuchen wir, uns Nazis nicht nur an bestimmten Tagen entgegenzustellen, sondern dauerhaft (Frei-)Räume für nicht-rechte Menschen zu schaffen“, so Anna Schönbach vom WB13. Die Ereignisse im vergangenen Jahr hätten alle wütend und betroffen gemacht. „Deshalb möchten wir die Leute im Bezirk in diesem Jahr schon frühzeitig über mögliche Aktivitäten zum Heß-Marsch informieren, damit uns eine mögliche Route durch Lichtenberg – so unwahrscheinlich das auch momentan erscheinen mag – nicht so unvorbereitet, wie im letzten Jahr trifft.“

Allgemein habe sich die Situation im Bezirk gebessert, davon ist Schönbach überzeugt. Die öffentliche Präsenz von Neonazis sei im Vergleich zu den 90ern und Mitte der 2000er Jahre merklich gesunken. Es fänden weniger Aufmärsche oder Kundgebungen statt und auch die Treffpunkte würden immer weniger werden. Grund dafür seien die vielen Aktivitäten gegen Rechts, die von unterschiedlichen Akteur*innen seit Jahren kontinuierlich betrieben würden. „Dennoch ist das kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen“, mahnt Schönbach. Trotz der Rückläufigkeit sei rechtes Gedankengut in Lichtenberg noch sehr stark verbreitet. „Glücklicherweise gibt es in Lichtenberg und Hohenschönhausen auch jede Menge engagierte Menschen, die sich gegen rechts stellen, alternative Angebote schaffen oder Demos organisieren.“

Berlinweit sind bereits 25 Gegenveranstaltungen angemeldet, wie das Berliner Bündnis gegen Rechts mitteilt. Das Bündnis empfiehlt, in jedem Bezirk nach Veranstaltungen und Aktionstrainings Ausschau zu halten. Beim Bündnis selbst bereitet man sich ebenfalls auf den Heß-Marsch vor. Wer sich an den Vorbereitungen beteiligen will, kann auf der Seite berlingegenrechts.de Kontakt aufnehmen. Ein paar Veranstaltungen und weitere Hintergründe finden Sie außerdem unter berlin-gegen-nazis.de.

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- TERMINE -

Einwohnerversammlung in Hohenschönhausen Nord. Am Donnerstag, den 25. Juli, lädt das Bezirksamt alle Anwohner*innen zu einer Einwohnerversammlung ein, bei der über die Neugestaltung der Grünfläche Seehausener Straße 33-44 und des Spielplatzes Biesenbrower Straße 108-118 gesprochen wird. Die Versammlung findet um 18 Uhr im BENN-Büro Hohenschönhausen Nord, Warnitzer Straße 14, statt. Das Bezirksamt Lichtenberg wird seine Planungen zur Gestaltung des Spielplatzes der Öffentlichkeit vorstellen und über die weiteren Verfahrensschritte dieses Bauvorhabens informieren. Wilfried Nünthel (CDU), Bezirksstadtrat für Grünflächen, erklärt dazu: „Wir sind sehr interessiert daran, wie der bisherige Planungsstand bei den Bewohnerinnen und Bewohnern aufgenommen wird. Schließlich sind sie es, die diesen Ort mit Leben füllen werden.“ berlin.de

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Stadtwerkstatt der alten neuen Dinge. Im Schnitt werfen die Deutschen jährlich 85 Kilogramm an Nahrungsmitteln in die Tonne. Dieser Lebensmittelverschwendung will man am Freitag, dem 26. Juli, im 360° – Raum für Kreativität, am Prerower Platz 10 entgegentreten. In den Räumlichkeiten hinter dem Linden-Center soll es ab 14.30 Uhr beim dritten Workshop der „Stadtwerkstatt der alten neuen Dinge“ um die Themen Upcycling und Wiederverwertung gehen. Dabei werden gerettete Lebensmittel gekocht, Kompostkisten gebaut, Wasserkefir selber gemacht oder mit dem Smoothie-Fahrrad Obst- und Gemüsesäfte hergestellt. Das kostenlose Mitmachangebot steht allen Interessierten offen. Für Kinderbetreuung ist gesorgt. umweltkalender-berlin.de

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ExpertenRat zum Thema Patientenverfügung. Am Montag, dem 29. Juli, findet in der Anton-Saefkow-Bibliothek, am Anton-Saefkow-Platz 14, ein weiterer „ExpertenRat“ statt. Ab 18 Uhr wird es um das Thema Patientenverfügung gehen. Eine Patientenverfügung ist die Willenserklärung einer Person, welche wirksam wird, wenn diese Person nicht mehr in der Lage ist, ebenjenen äußern zu können. Zu Gast ist an diesem Abend Diana Spikowius, Juristin und seit 2016 ehrenamtliche Patientenverfügungsberaterin in der zentralen Anlaufstelle „Hospiz“ des Unionhilfswerks. Sie wird Interessierten einen Überblick über das Thema und Tipps für die Handhabung von Patientenverfügungen geben. Der Eintritt für den Abend beträgt zwei Euro. Voranmeldungen werden unter der Nummer 030/90296 3773 entgegengenommen. berlin.de

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- SPORT -

Luca Naumann ist natürlich nicht der einzige Neuzugang bei Lichtenberg 47 (siehe Nachbarschaft). Neben Naumann haben die 47er in den vergangenen Tagen und Wochen unter anderem Benyas Junge-Abiol (20 Jahre, Außenspieler, Nummer 36) von Viktoria 89, Julian Hentschel (22 Jahre, Mittelfeld) ebenfalls von Viktoria 89 und Jonas Schmidt (26 Jahre, Innenverteidiger) vom FSV Luckenwalde verpflichtet, um nur ein paar Namen zu nennen. Am vergangenen Samstag trafen die 47er zudem bei einem Vorbereitungsspiel im „Hans Zoschke“ auf den Oranienburger FC. Die 47er konnten das Spiel mit einem Endstand von 6:1 für sich entscheiden. Unter den Torschützen befand sich unter anderem Neuzugang Schmidt, der in der 49. Minute das vierte Tor für die 47er erzielen konnte. fussball.de

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- KIEZKAMERA -

Gezettelt-Bild

Ein Foto von Daniel Schrödl, aufgenommen in der Rhinstraße.

Fotografieren Sie in Ihrem Kiez oder anderswo im Bezirk? Bitte senden Sie Ihre Bilder an: leute-r.klages@tagesspiegel.de

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- KIEZGESPRÄCH -

Im Zeichen der Islandpferde. Allen Pferdefreund*innen und besonders allen Fans von Islandpferden dürfte im August das Herz aufgehen. Am 4. August beginnt in Lichtenberg die Islandpferde-Weltmeisterschaft 2019. 100 Reiter*innen haben sich zu diesem Anlass im niederländischen Oirschot, dem Austragungsort der Weltmeisterschaft 2017, auf den Weg gemacht, um bis zum aktuellen Austragungsort, dem Pferdesportpark Berlin-Karlshorst (Treskowallee 159), zu reiten. Ab 10 Uhr werden die Reiter*innen am 4. August die letzte Etappe der Stafette von der Siegessäule durchs Brandenburger Tor und entlang der Spree bis ins Stadion antreten, wo sie ab 15 Uhr beim Einmarsch der Nationen auf dem Gelände begrüßt werden. Das WM-Gelände wird an diesem Tag bereits ab 12 Uhr geöffnet sein. Für den Preis von fünf Euro wird es an diesem Tag neben den Pferden und Reiter*innen eine große Messe mit Riesenrad und Gastronomiebereich geben. Außerdem können Sie den Mannschaften im Stadion beim offenen Training zuschauen.

Insgesamt treten bei der WM 200 Pferd-Reiter*innen-Kombinationen aus 18 Nationen in neun Disziplinen an. Im Mittelpunkt der Prüfungen stehen die besonderen Gangarten der Islandpferde: Tölt und Rennpass. Neben den sportlichen Wettbewerben können Besucher*innen zudem ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm erwarten. So wird am Samstag, dem 10. August, der legendäre Meister der Freiheitsdressur Jean-François Pignon im Rahmen der Pferdeshow „More Horsepower“ mit seinen zwölf Schimmeln auftreten. Die WM endet am 11. August. Alle Infos, Tickets und das Programm finden Sie unter wm2019.berlin.

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Und damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in die Woche. Nächsten Montag lesen Sie an dieser Stelle wieder von meinem Kollegen Robert Klages. Ich verabschiede mich bis zum nächsten Mal!

Ihr

Paul Lufter


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